Tutorial Basisworkflow unter Linux¶
Ziel des Tutorials ist die Vermittlung der Funtkionsweise des ecu.test Linux Runner. Dazu wird ein Beispiel-Workflow skizziert und auf die relevanten Sektionen des Anwenderhandbuchs verwiesen.
Schritt 1: Workspace vorbereiten¶
Der ecu.test Linux Runner verfügt über keine GUI zur Erstellung von Workspaces. Daher muss der Workspace unter Windows mit ecu.test erstellt werden. Anschließend muss der Workspace auf den Computer transferiert werden, auf dem der ecu.test Linux Runner läuft. Dazu kann ein Versionskonstrollsystem verwendet werden (z.B. git). Alternativ kann der Workspace kopiert werden.
Schritt 2: ecu.test Linux Runner starten¶
Für den Rest des Tutorials, wird davon ausgegangen, dass der Linux Benutzer tracetronic heißt und der Workspace im Pfad /home/tracetronic/workspace liegt.
Um den ecu.test Linux Runner zu starten muss in einer Konsole der Befehl ecu.test ausgeführt werden und der Workspace als Parameter übergeben werden:
ecu.test --workspaceDir /home/tracetronic/workspace
Der Start war erfolgreich, wenn die Meldung „REST API now available at 127.0.0.1:5050“ in der Konsolenausgabe erscheint.
Schritt 3: ecu.test Linux Runner mit der REST API steuern¶
Für die ecu.test Linux Runner Steuerung muss die REST API verwendet werden. Weitere Informationen stehen in der REST API Dokumentation. Eine interaktive Dokumentation ist unter http://127.0.0.1:5050/api/v2/ui zu finden, während ecu.test Linux Runner läuft.
Beispiel um das Package simplepackage.pkg ohne TBC und ohne TCF auszuführen:
curl -X 'PUT' \
'http://localhost:5050/api/v2/execution' \
-H 'accept: application/json' \
-H 'Content-Type: application/json' \
-d '{
"tbcPath": "",
"tcfPath": "",
"testCasePath": "simplepackage.pkg"
}'
Um die ecu.test Linux Runner REST API auch remote erreichen zu können, muss ecu.test Linux Runner mit einem extra Parameter gestartet werden:
ecu.test --workspaceDir /home/tracetronic/workspace --restApiEnableRemoteAccess
Der Port kann mit dem Parameter –restApiPort PORT (Default: 5050) gesetzt werden.
Schritt 4: Ergebnisse auswerten¶
Um das Verzeichnis für den Testreport zu erhalten, kann der execution-Endpoint der REST API verwendet werden.
Beispiel:
curl -X 'GET' \
'http://localhost:5050/api/v2/execution' \
-H 'accept: application/json'
Response:
{
"order": {
"executionId": "",
"tbcPath": "",
"tcfPath": "",
"testCasePath": "simplepackage.pkg"
},
"result": {
"reportDir": "/home/tracetronic/workspace/TestReports/simplepackage_2022-01-01_133700",
"result": "SUCCESS",
"subReportIds": [],
"testReportId": "1234567-aaa1-bbb2-ccc3-abcd1234a321"
},
"status": {
"key": "FINISHED",
"message": ""
}
}
Nach dem Transferieren des Report-Verzeichnisses kann der Testreport mit dem Report Viewer ausgewertet werden.
ecu.test Linux Runner speichert alle Ausgaben in Log-Dateien. Die Logdateien „ECU_TEST_OUT.log“ und „ECU_TEST_ERR.log“ befinden sich im Ordner:
/home/tracetronic/.cache/ecu.test 2025.3/