Button-basierte Generierung

Die Button-basierte Generierung erzeugt Inhalte vorhandener Blöcke aus ihren Beschreibungen. Sie steht im Testfall- und Traceanalyse-Editor zur Verfügung. Das Modell wird über Generierungsmodell in Setup ecu.test agent ausgewählt.

Testschritte generieren

Beschreibe den gewünschten Inhalt in den Feldern Aktion, Parametrierung und Erwartung des Blocks. Verwende anschließend eine der folgenden Methoden:

  • Wähle einen oder mehrere Blöcke aus, öffne mit einem Rechtsklick das Kontextmenü und wähle Mit ecu.test agent generieren.

  • Wähle einen Befehl im Toolbar-Dropdown Mit ecu.test agent generieren.

Das Dropdown enthält:

Auswahl mit ecu.test agent generieren

Generiert die ausgewählten Blöcke.

Alle leeren mit ecu.test agent generieren

Generiert alle Blöcke des aktuellen Packages ohne Testschritte.

Alles mit ecu.test agent generieren

Generiert alle Blöcke des aktuellen Packages.

Die Hauptschaltfläche führt Auswahl mit ecu.test agent generieren aus. Ist der Agent-Service nicht konfiguriert, werden stattdessen die Agent-Einstellungen geöffnet.

Nach erfolgreicher Generierung kennzeichnet ein Overlay auf dem Blocksymbol die generierten Inhalte. Es bleibt bestehen, bis der Block oder einer seiner Testschritte geändert wird.

Wichtig

Prüfe alle generierten Testschritte, bevor du den Testfall ausführst.

Unterstützte Testschritte

ecu.test agent kann die folgenden Testschritte generieren und parametrisieren:

  • Mappings lesen und prüfen, einschließlich Toleranz- und Zeitoptionen

  • Mappings schreiben

  • Zurücksetzen

  • Warten

  • Berechnungen durchführen und prüfen

  • Tool- und Port-Jobs ausführen

  • Package-Aufruf mit Eingabe- und Ausgabeparametern

  • If-Then-Else und Switch-Case

  • If-Def und Switch-Def-Case

  • MultiCheck

  • Loop und Repeat-Until

  • Exit und Return

  • Kommentar

  • Start und Stop Trace

  • Agentische Multimedia

Kann ecu.test agent keine passenden Schritte erzeugen, fügt er ein To-do mit fehlenden Informationen ein. Kann eine Antwort nicht verarbeitet werden, wird ein Kommentar eingefügt.

Kontext für die Testschrittgenerierung

ecu.test agent erstellt für jeden Block einen Kontext aus den folgenden Quellen:

  • der aktuellen Blockbeschreibung

  • anderen Blöcken im geöffneten Package

  • Package-Parametern und Rückgabewerten einschließlich Typen und Beschreibungen

  • Signal-Mappings einschließlich Namen, Pfaden, Typen, Einheiten und Beschreibungen

  • Tool- und Port-Jobs aus dem globalen Mapping

  • gemappten Packages sowie ihren Parametern und Rückgabewerten

  • Packages aus konfigurierten Bibliotheksworkspaces

  • globalen Konstanten der aktuellen Konfiguration

  • ähnlichen Blöcken aus aktivierten Referenzimplementierungs-Kontexten

  • benutzerdefinierten Anweisungen aus der Registerkarte Testfall

Die Limits in Setup ecu.test agent steuern, wie viele Elemente jeder Kategorie berücksichtigt werden.

Referenzimplementierungen verwenden

Referenzimplementierungen ermöglichen ecu.test agent die Verwendung wiederkehrender Muster aus vorhandenen Packages. Konfiguriere Kontexte wie unter Setup ecu.test agent beschrieben und aktiviere die benötigten Kontexte im Generierungs-Dropdown.

Für jeden Block wählt ecu.test agent die semantisch ähnlichsten Blöcke aus. Die Einstellung Blöcke aus Referenzimplementierungen begrenzt deren Anzahl. Referenzen werden bei jeder Testschrittgenerierung aktualisiert. Packages und Verzeichnisse mit einem Punkt am Anfang, etwa .hiddenPackage.pkg, werden ausgeschlossen.

Warnung

Die Aktualisierung großer Verzeichnisse mit vielen Packages kann dauern. Verwende gezielte Kontexte mit repräsentativen Packages.

Generierte Testschritte verbessern

Beschreibe die Absicht

Aktion

Beschreibe das Ziel, nicht eine konkrete Umsetzung.

Parametrierung

Gib Eingaben, Einschränkungen, Bereiche und Einheiten an.

Erwartung

Nenne beobachtbare Ergebnisse, Grenzwerte, Toleranzen und Zeiten.

Nützliche Metadaten pflegen

Ergänze klare Beschreibungen für Mappings, Variablen, Konstanten und Packages.

Kontextauswahl anpassen

  • Erhöhe Limits nur für relevante Kategorien.

  • Setze nicht relevante Kategorien auf 0.

  • Verwende gezielte Referenzimplementierungs-Kontexte.

  • Ergänze Namens-, Stil- und Fachregeln in den benutzerdefinierten Anweisungen.

Trace Steps generieren

Wähle im Traceanalyse-Editor den Block, dessen Inhalt generiert werden soll. Beschreibe die Analyseaufgabe im Namen oder in der Beschreibung und verwende Mit ecu.test agent generieren. Die Befehle Auswahl, alle leeren und alle funktionieren wie bei Testfällen.

Für die Generierung von Trace Steps verwendeter Kontext

Die Generierung von Trace Steps berücksichtigt:

  • Blockname und -beschreibung

  • vorhandene generische Signale

  • Traceanalyse-Variablen

  • globale Konstanten

  • benutzerdefinierte Anweisungen aus der Registerkarte Traceanalyse

Es werden höchstens zehn generische Signale berücksichtigt. Filtereinstellungen, Referenzimplementierungen, Package-Variablen und die übrigen Kontextkategorien der Testschrittgenerierung werden nicht verwendet.

Unterstützte Trace Steps

Berechnung

Unterstützt die Erwartung True in den Modi Überall erfüllt und Mindestens einmal erfüllt. Andere Erwartungen, Modi und erweiterte Optionen werden nicht unterstützt.

Triggerblock

Unterstützt alle Triggermodi. Erweiterte Optionen und Reporting-Optionen werden nicht unterstützt.

Plot

Unterstützt Gesamtplots. Separate Plots werden nicht unterstützt. Achsen unterstützen dezimale numerische Darstellung und Y-Skalierung.

Signalaufnahme

Unterstützt Signalbezeichner, Signalauswahl und Basis-Dateiname. Dateityp und Komprimierung werden nicht unterstützt.

In Ausdrücken können Always, Derivative, Edge, FallingEdge und RisingEdge verwendet werden.

Beispiel für Blockbeschreibungen

  • Prüfe, dass das Signal Speed mindestens einmal 80 km/h erreicht.

  • Prüfe, dass das Signal Speed 130 km/h nie überschreitet.

  • Starte einen Trigger bei steigenden Flanken in Signal X und stoppe ihn bei fallenden Flanken.

  • Berechne die Beschleunigung aus Speed und speichere sie als neues Signal Acceleration.