ecu.test Linux Runner¶
Der ecu.test Linux Runner hat keine grafische Oberfläche und ist daher besonders für die Automatisierung von Tests geeignet, da er eine hohe Ausführungsgeschwindigkeit bietet und aufgrund der fehlenden Benutzeroberfläche weniger Abhängigkeiten hat. Er kann Artefakte wie Packages und Projekte aus vorhandenen Workspaces auf Linux-Systemen ausführen. Der ecu.test Linux Runner wird über die Kommandozeile gestartet und die Steuerung erfolgt über die REST API oder die Kommandozeile (Batch-Schnittstelle).
Info
Verfügbare Konsolenparameter können mit --help ausgegeben werden:
ecu.test --help
Die Verwendung ist ausführlich im Tutorial Basisworkflow unter Linux beschrieben.
Alternativ kann der ecu.test Tool Server dazu verwendet werden, um eine Verbindung zu Tools auf einem Linuxsystem herzustellen. Weitere Informationen zu ecu.test Tool Server finden sich im Abschnitt Tool Server. Die Verwendung unter Linux wird im Tutorial Tool Server unter Linux beschrieben.
Info
Falls ecu.test Linux GUI installiert wurde, startet der Befehl ecu.test grundsätzlich ecu.test Linux GUI.
Der ecu.test Linux Runner kann via ecu.test_runner benutzt werden.
Installation¶
Der ecu.test Linux Runner kann in unterschiedlichen Umgebungen installiert werden:
Physische Maschinen
Virtuelle Maschinen
Windows Subsystem for Linux (WSL)
Docker
Die Installation für physische/virtuelle Maschinen bzw. WSL ist im Abschnitt Installation unter Linux beschrieben. Die Verwendung des ecu.test Linux Runner in einer Docker-Umgebung wird im folgenden Kapitel beschrieben.
Installation im Docker-Container¶
Ein UBI9-Image mit der Dateiendung .tar.gz ist verfügbar, mit dem man den ecu.test Linux Runner in einem
Docker Container starten kann. Alternativ kann unter Verwendung des Dockerfile ein individuelles Image auf Basis
von Ubuntu gebaut werden.
Installation¶
Installationsdatei auf das Hostsystem übertragen
Image laden:
docker load --input <path_to_image.tar.gz>Images auflisten, um die IMAGE ID des ecu.test-Images herauszufinden:
docker imagesContainer basierend auf dem Image erstellen und ausführen:
docker run -p 5050:5050 \ -v <Pfad_zum_ecu.test_Workspace_auf_Hostsystem>:/app/workspace \ -e TRACET_LICENSE=<Lizenzserver_URL> \ <IMAGE ID> \ --workspaceDir /app/workspace \ --restApiEnableRemoteAccessDieser Befehl bewirkt folgendes:
Port 5050 des Hostsystems wird an Port 5050 des Containers gebunden.
Der Workspace-Ordner
<Pfad_zum_ecu.test_Workspace_auf_Hostsystem>wird in den Container gemountet und ist dort unter/app/workspaceverfügbar.Die Umgebungsvariable
TRACET_LICENSEwird gesetzt, damit ecu.test eine gültige Lizenz abrufen kann.ecu.test wird im Container gestartet und der Workspace unter
/app/workspacegeöffnet.Zugriff auf die REST API wird ermöglicht.
Die REST API ist anschließend vom Hostsystem aus unter http://localhost:5050/api/v2/ui erreichbar.
Die direkte Ausführung von Packages oder Projekten via execute-Subcommand auf der Kommandozeile
ist analog dazu möglich:
docker run -p 5050:5050 \
-v <Pfad_zum_ecu.test_Workspace_auf_Hostsystem>:/app/workspace \
-e TRACET_LICENSE=<Lizenzserver_URL> \
<IMAGE ID> \
execute --workspace /app/workspace \
--testconfiguration myTCF.tcf \
--testbenchconfiguration myTBC.tbc \
testcase.pkg