Sonstige¶
In dieser Kategorie sind Testschritte zusammengefasst, die in keine der anderen Kategorien passen.
Assertion¶
Mit diesem Testschritt ist es möglich, genau einen untergeordneten Testschritt hinsichtlich Resultat (SUCCESS, FAILED, ERROR, …), ERROR-Meldung (bspw. „*Error: #54*“), Ausführungszeit und Einträgen in den Logdateien zu bewerten. Das Erwartungsfeld der Assertion im Testfalleditor enthält immer genau das, was im untergeordneten Testschritt überprüft werden soll. Das erwartete Testresultat kann auch eine Liste von Ergebnissen, wie z.B. [‚SUCCESS‘, ‚FAILED‘] sein oder über eine Packagevariable parametriert werden. Der Name der Assertion passt sich an die zu überprüfende Bewertung an. Außerdem kann eine Erwartung an die ERROR-Meldung getroffen werden. Wenn alle Erwartungen zutreffen, wird die Assertion mit SUCCESS bewertet. Die Bewertung wird im Report als Nachbewertung kenntlich gemacht. Wenn eine oder mehrere Erwartungen nicht zutreffen, wird die Assertion mit FAILED bewertet. Die Anzahl der nicht zutreffenden Erwartungen wird im Wertfeld des Testreports ausgegeben. Eine genauere Auswertung befindet sich in der Detailansicht des Testschrittes im Report. Wenn keine Erwartungen getroffen wurden, wird das Ergebnis des Testschrittes übernommen.
Log-Datei Eintrag¶
Dieser Testschritt schreibt einen String (oder eine Liste von Strings) in eine Logdatei. Somit kann man
während der Testausführung bequem eine eigene Datei mit Ergebnissen befüllen. Die Datei kann mittels
eines absoluten oder relativen Pfades angegeben werden, nur die Endung lautet fest .log.
Wenn der Testschritt mehrfach in die Testausführung eingefügt wird, kann immer dieselbe Datei verwendet
werden (neue Ausgaben werden angehangen) oder durch Angabe anderer Dateien auch mehrere Dateien
beschrieben werden.
Um eigene Ausgaben dem ecu.test-Testreport hinzuzufügen, verwenden Sie bitte den Testschritt Report.
Report¶
Dieser Testschritt erlaubt es, dem ecu.test-Testreport eigene Angaben hinzuzufügen. Der Dialog ist in mehrere Abschnitte unterteilt:
Spaltentexte: Diese Werte entsprechen den im Testreport angezeigten Spalten.
Dateianhang: Hier kann eine Datei oder ein Ordner angegeben werden. Relative Pfade beziehen sich immer auf das Workspace-Verzeichnis. Es ist möglich, einen Link im Textfeld einzutragen. Der Dateipfad wird im Report am Testschritt dokumentiert. Außerdem wird er in der Zusammenfassung der Packageausführung im Reiter ‚Artefakte‘ aufgelistet. Optional kann die Datei während der Testausführung in das Reportverzeichnis kopiert werden, sofern sie auf dem Dateisystem existiert.
Report-Kommentar: Wird der Report-Kommentar aktiviert, so erscheint in der Zeile, die durch diesen Testschritt im Report erstellt wird, das Symbol für einen Kommentar. Unter Details wird der Inhalt des Kommentars angezeigt. Dieser Kommentar kann durch die Report API automatisiert ausgelesen werden, beispielsweise für Tags, die in test.guide interpretiert werden sollen.
Bemerkung
Sollte der Testreport nach test.guide exportiert werden, müssen die dort hinterlegten Regeln für Report-Kommentare eingehalten werden, andernfalls scheitert der Upload!
Tabelle: In der Tabelle können beliebige Angaben eingetragen werden, die unter ‚Details‘ im Testreport eingeblendet werden. Die Einträge in der ersten Zeile werden immer als Spaltenüberschrift formatiert. Soll die Tabelle nicht statisch befüllt werden, kann auch darunter das Kontrollkästchen Variable aktiviert werden. Nun gibt man den Namen einer ecu.test-Variablen an, deren Inhalt dann in den Testreport geschrieben wird. Für eine mehrzeilige oder tabellarische Darstellung, muss die Variable vom Typ Matrix sein.