Port APPLICATION - XCP-CAN-FD-TOLERANT ✦

HIRAIN-HW Kalibrier- und Messzugriff

Bietet XCP-Applikationszugriff über CAN. CAN-FD-Nachrichten werden toleriert, aber der Port selbst sendet nur CAN-Nachrichten.

Stimulation

Dieser Port besitzt keine Stimulus-Fähigkeiten.

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

Kanalnummer

‚1‘

string

Auswahl der Kanalnummer wenn mehrere Kanäle des gleichen Typs vorhanden sind.

Abschlusswiderstand aktivieren

☐

bool

Aktiviert den internen 120-Ohm-Abschlusswiderstand

CAN-FD-Timings

hide details

[show details, hide details]


Anzeigewerte:

  • show details: Details anzeigen

  • hide details: Details verbergen

string

CAN-FD-Bitraten und Timing-Paramter – über den grafischen Editor einstellen oder „Details anzeigen“ ankreuzen um die einzelnen Zahlen zu bearbeiten

TSEG1 ❲Arbitrierungsphase❳

CAN-FD-Timings: ‚show details‘

int

TSEG1 zur Bestimmung des Abtastzeitpunkts

TSEG2 ❲Arbitrierungsphase❳

CAN-FD-Timings: ‚show details‘

int

TSEG2 zur Bestimmung des Abtastzeitpunkts

SJW ❲Arbitrierungsphase❳

CAN-FD-Timings: ‚show details‘

int

Synchronisationssprungweite

BRP ❲Arbitrierungsphase❳

CAN-FD-Timings: ‚show details‘

2

int

Prescaler für Nennzeitquantum

Bitrate ❲Arbitrierungsphase❳

CAN-FD-Timings: ‚show details‘

int

In bit/s. Der gesuchte Wert kann in der CAN-FD A2L Datei unter BAUDRATE im Block XCP_ON_CAN gefunden werden.

TSEG1 ❲Datenphase❳

CAN-FD-Timings: ‚show details‘

int

TSEG1 zur Bestimmung des Abtastzeitpunkts

TSEG2 ❲Datenphase❳

CAN-FD-Timings: ‚show details‘

int

TSEG2 zur Bestimmung des Abtastzeitpunkts

SJW ❲Datenphase❳

CAN-FD-Timings: ‚show details‘

int

Synchronisationssprungweite

BRP ❲Datenphase❳

CAN-FD-Timings: ‚show details‘

2

int

Prescaler für schnelles Datenzeitquantum

Bitrate ❲Datenphase❳

CAN-FD-Timings: ‚show details‘

int

In bit/s. Der gesuchte Wert kann in der CAN-FD A2L Datei unter dem Namen CAN_FD_DATA_TRANSFER_BAUDRATE gefunden werden.

Bit Rate Switching ❲BRS❳ unterdrücken

☐

bool

Das Umschalten der Bitrate zwischen Arbitrierungsphase und Datenphase wird unterbunden.

Modus

Standard

[Standard, Extended]

string

Adressierungs-Modus (Standard = 11bit, Extended = 29bit)

Listen only

☐

bool

Kontroller läuft im passiven Modus. Automatisches ACK ist deaktiviert und das Senden von CAN-Frames ist nicht möglich.

Empfange Error-Frames

☐

bool

Empfange Error-Frames

Verbindungsaufbau

‚OnPortStart‘

[‚OnPortStart‘, ‚OnPortConfigure‘, ‚Job‘]


Anzeigewerte:

  • ‚OnPortStart‘: ‚Beim Start der Testausführung‘

  • ‚OnPortConfigure‘: ‚Beim Konfigurationsstart‘

  • ‚Job‘: ‚manuell per Job‘

string

Zeitpunkt, zu dem die Verbindung zum XCP-Slave hergestellt werden soll

OnPortConfigure:

Online-Informationen sind verfügbar, sobald die Konfigurationen gestartet werden.

OnPortStart und Job:

Es sind nur Informationen aus den A2L-Dateien verfügbar.

Auto-Reconnect

☐

bool

Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Verbindung zum XCP-Slave vor jedem Lese-/Schreib-Testschritt geprüft. Falls die Verbindung nicht mehr besteht, wird versucht, sie wiederherzustellen. Gelingt dies, werden alle Puffer gelöscht, die letzte Calibration-Page wiederhergestellt, die Messungen und Aufzeichnungen fortgesetzt und anschließend der Testschritt ausgeführt. Schlägt die Wiederherstellung der Verbindung fehl, wird bei Lese-Testschritten NotPresent zurückgegeben, während bei Schreib-Testschritten ein Fehler gemeldet wird. Die Aktivierung dieser Funktion kann die Ausführung der betroffenen Testschritte verlangsamen.

DAQ-Variablen erst bei Disconnect abmelden

☐

bool

Registriert DAQ-Variablen, sobald die Portverbindung hergestellt ist.

Sobald die DAQ-Variablen registriert sind, stehen sie die gesamte Testausführung zur Verfügung.

Nach der Trennung der Verbindung werden die DAQ-Variablen entladen.

Standardmessraster

‚Tool-Default‘

string

Angabe des Messrasters, das als Ausweichlösung verwendet wird, falls für den Testschritt kein Raster angegeben ist (“*“ und „?“ können als Wildcard verwendet werden). „Tool-Default“ führt zur Verwendung des Standardrasters des Tools

Wertebereichsprüfung überspringen

☐

bool

Diese Option aktivieren um die normalerweise bei der Umrechnung zwischen physikalischem Zahlenwert und Rohwert durchgeführte Prüfung auf Wertebereichsgrenzen zu unterdrücken.

Verwende Seed und Key

☐

bool

Definieren Sie die Ressourcen, für die Sie Zugriffsrechte erhalten möchten, und den Dateinamen der 32-Bit-DLL, die im Toolhost-Pfad platziert ist.

Aufnahmemodus

‚immediate‘

[‚immediate‘, ‚two-stage‘]


Anzeigewerte:

  • ‚immediate‘: ‚direkt‘

  • ‚two-stage‘: ‚zweistufig‘

string

Aufnahmemodus ‚direkt‘ schreibt eine signalbasierte MDF4-Datei während der Testausführung. Dieser Modus verwendet XCP-Slave-Zeitstempel, wenn möglich.

Aufnahmemodus ‚zweistufig‘ erzeugt erst eine rohe Bus/Ethernet-Aufnahme und wandelt diese nach Ende der Testausführung in eine signalbasierte MDF4-Datei um. Dieser Modus kann besser mit sehr vielen Signalen umgehen. Er verwendet die Eingangszeitstempel der Frames, auch wenn XCP-Slave-Zeitstempel verfügbar wären.

Der Testfallstart wird als Startzeitpunkt in den Metadaten der MDF4-Datei gespeichert.

Standard-Polling-Zyklus [ms]

-1

int

Standard Pollingzyklus in Millisekunden. Alle Aufnahmen mit dem Raster „Polling“ nutzen den hier angegebenen Wert, er wird verwendet wenn im Mapping kein Pollingzyklus im Raster angegeben wird. Der Wert -1 deaktiviert die betreffende Abfrage (Ergebnisse aus expliziten Lesevorgängen im Testfall werden jedoch weiterhin in die Aufzeichnung übernommen).

XAM-Datei

DAQ-Variablen erst bei Disconnect abmelden: ‚True‘

string

Alle in der .xam-Datei enthaltenen Mess- und Kalibriervariablen werden

bei Herstellung der Portverbindung zur Aufzeichnung und als DAQ-Variablen

registriert. Variablen mit derselben Kennung werden nicht doppelt registriert.

Seed-and-Key Library Pfad ❲dll❳

Verwende Seed und Key: ‚True‘

SeedNKeyXcp.dll

uri

Pfad zu der Bibliothek auf dem Toolhost, die die Funktionen Seed und Key enthält. Die Verwendung der DLL verlängert die Startzeit der Konfiguration.

Freizuschaltende Ressourcen

Verwende Seed und Key: ‚True‘

5

int

Freischaltung der Ressourcen als Bitmaske:

CAL/PAG : 1

CAL/PAG DAQ : 5

CAL/PAG STIM : 9

CAL/PAG PGM : 17

CAL/PAG DAQ STIM : 13

CAL/PAG DAQ PGM : 21

CAL/PAG STIM PGM : 25

CAL/PAG DAQ STIM PGM: 29

DAQ : 4

DAQ STIM : 12

DAQ PGM : 20

DAQ STIM PGM : 28

STIM : 8

STIM PGM : 24

PGM : 16

Die Dauer der Freischaltung ist Abhändig von der Anzahl an freizuschaltenden Ressourcen.

Sendebestätigung

☐

bool

Aktiviert das bestätigte Senden. Bus-Schreiben-Testschritte und Sende-Tooljobs blockieren so lange, bis die Nachricht erfolgreich auf den Bus übertragen wurde oder das Sendebestätigungs-Timeout abgelaufen ist.

Timeout für Sendebestätigung

1000

int

Dauer in Millisekunden binnen der die Nachricht erfolgreich versendet worden sein muss. Anderenfalls wird ein Fehler erzeugt. (darf nicht größer als 64535ms sein). Wird nur bei aktivierter Sendebestätigung verwendet.

CAN-ID-Einstellungen

auto

[auto, manual]


Anzeigewerte:

  • auto: auto

  • manual: manuell

string

Im Modus „auto“ müssen die CAN-IDs für XCP-Kommandos, -Antworten und -DAQ von der A2L-Datei, die in der TCF ausgewählt wurde, definiert werden. Diese Werte werden dann automatisch verwendet. Wählen Sie den Modus „manuell“, wenn Sie die Befehls- und Antwort-IDs selbst festlegen möchten oder wenn diese nicht in der A2L-Datei enthalten sind. Achtung: DAQ mit CAN-IDs, die von den Befehls- und Antwort-IDs abweichen, wird im Modus „manuell“ derzeit nicht unterstützt.

Requests bis zum max. DLC füllen

☐

bool

Wenn diese Option ausgewählt ist, wird das Datenfeld der Nachricht bis zur maximalen Länge gefüllt.

FillByte

Requests bis zum max. DLC füllen: ‚True‘

string

Byte, mit dem das Datenfeld auf die maximale Länge aufgefüllt wird. Das Byte ist als Ganzzahl von 0x00 bis 0xFF anzugeben.

CAN-ID ❲Master->Slave❳

CAN-ID-Einstellungen: ‚manual‘

string

CAN-ID für die Richtung von ecu.test zum Steuergerät

CAN-ID ❲Slave->Master❳

CAN-ID-Einstellungen: ‚manual‘

string

CAN-ID für die Richtung vom Steuergerät zu ecu.test

Connect

Baut die Verbindung zum XCP-Slave auf.

Disconnect

Trennt die Verbindung zum XCP-Slave.

FreezeCalibrationParameters

Setzt alle angegebenen Segmente am Slave in den Modus „Freeze“ und fordert den Slave anschließend auf, die Kalibrierungsdaten im nichtflüchtigen Speicher zu speichern.

Parametrierung

Parameter

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

segments

[0]

object

Liste ganzzahliger Segment-IDs

Rückgabewert

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

Return

[False, True]

bool

True wenn alles geklappt hat. False falls irgendein Fehler aufgetreten ist (Details siehe Log-Ausgaben).

GetEPKFromECU

Gibt die EPROM ID (EPK) der ECU zurück.

Parametrierung

Rückgabewert

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

epk

ByteStream

ByteStream containing the ID

GetStatus

Gibt den Schutzstatus der Ressourcen des XCP Slave zurück. Blockierte Ressourcen können über die TBC Settings oder mit dem Job „UnlockRessource“ freigeschalten werden.

Parametrierung

Rückgabewert

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

statusDict

object

Dictionary mit dem Zugriffschutzstatus.

ReadDataByAddress

Liest Daten aus dem Speicher, beginnend an der angegebenen Adresse.

Parametrierung

Parameter

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

address

int

Startadresse von der gelesen wird

addrExt

0

int

Adresserweiterung des Segments, zu dem die Adresse gehört

length

int

Anzahl der zu lesenden Bytes

Rückgabewert

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

data

ByteStream

Read data as ByteStream

ReadValue

Liest eine bestimmte Mess- oder Kalibriergröße und gibt deren logischen Wert zurück.

Parametrierung

Parameter

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

name

string

Symbolischer Name der Mess- oder Kalibriergröße, wie in der A2L-Datei definiert.

Rückgabewert

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

value

float

Logischer Wert der Mess- oder Kalibriergröße.

SwitchPage

Wechselt die aktive Seite.

Parametrierung

Parameter

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

page

[ONLINE]

string

Seite, auf die gewechselt werden soll

UnlockResource

Schaltet eine Ressource über den Seed-and-Key Mechanismus frei.

Parametrierung

Parameter

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

requestedResourcesMask

5

int

Ressourcen, die freigeschaltet werden sollen, als Bitmaske

CAL/PAG : 1

CAL/PAG DAQ : 5

CAL/PAG STIM : 9

CAL/PAG PGM : 17

CAL/PAG DAQ STIM : 13

CAL/PAG DAQ PGM : 21

CAL/PAG STIM PGM : 25

CAL/PAG DAQ STIM PGM: 29

DAQ : 4

DAQ STIM : 12

DAQ PGM : 20

DAQ STIM PGM : 28

STIM : 8

STIM PGM : 24

PGM : 16

seedNKeyLib

SeedNKeyXcp.dll

uri

Pfad zu der Bibliothek auf dem Toolhost, die die Funktionen Seed und Key enthält.

Rückgabewert

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

unlockedResourcesMask

int

Bitmaske der freigeschalteten Ressourcen

WriteDataByAddress

Schreibt Daten in den Speicher beginnend an der angegebenen Adresse. Mit Vorsicht verwenden und Eingabe gegenprüfen. Fehler können zu ernsthaften Problemen mit dem XCP-Slave führen.

Parametrierung

Parameter

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

address

int

Startadresse, an die geschrieben wird

addrExt

0

int

Adresserweiterung des Segments, zu dem die Adresse gehört

data

ByteStream

Data to be written as ByteStream

WriteValue

Schreibt einen logischen Wert in eine bestimmte Mess- oder Kalibriergröße.

Parametrierung

Parameter

Name

Verfügbar wenn

Standardwert

Gültige Werte

Typ

Beschreibung

name

string

Symbolischer Name der Mess- oder Kalibriergröße, wie in der A2L-Datei definiert.

value

float

Logischer Wert der Mess- oder Kalibriergröße.