Tool-Schnittstellen

Die Software ecu.test besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen. Zum einen ist das der Anwendungskern selbst, zum anderen sind das die Tool-Schnittstellen.

Tool-Schnittstellen (ToolLibs) bilden die Schicht zwischen den generischen Testschritten von ecu.test und den Software- bzw. Hardwareschnittstellen zum Zugriff auf das SuT und der Prüfumgebung. Die Tool-Schnittstellen werden von den Toolkategorien genutzt, um die Testfälle auszuführen. Damit bildet diese Schicht die Grundlage, um generische Testfälle in verschiedenen Prüfumgebungen mit Hard- und Software unterschiedlicher Hersteller ablaufen zu lassen.

Die Tool-Schnittstellen können von ecu.test lokal geladen werden. Dazu ist es notwendig, dass die anzusprechenden Schnittstellen lokal auf dem Rechner installiert sind. Eine andere Möglichkeit zur Nutzung der Tool-Schnittstellen ist eine Client-Server-Architektur. Dabei greift ecu.test auf die Schnittstellen über Tool Server zu. Damit kann auch Software auf anderen Rechnern angesprochen werden.

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Um die Testfälle auszuführen, müssen die Tool-Schnittstellen der Peripherie-Software konfiguriert werden. Dies erfolgt hauptsächlich in bzw. während der Erstellung der Testbenchkonfiguration. In diesem Dialog kann sowohl Peripherie-Software konfiguriert werden, die lokal installiert ist, als auch Peripherie-Software, die sich auf einem anderen Rechner befindet. Um die Software eines Remote-Rechners anzusteuern, muss Tool Server auf diesem installiert sein.

Zusätzlich zur Konfiguration in der Testbenchkonfiguration kann es für erweiterte Anwendungsfälle notwendig sein, die Tool-Schnittstellen direkt in der „ToolLibs.ini“ zu konfigurieren.

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