Arbeitsfenster¶
Das Arbeitsfenster besteht aus dem eigentlichen Package, dessen Eigenschaften, der Signalaufnahme, der Traceanalyse und dem letzten Testreport.
Testfall¶
Der Tab Testfall zeigt den Inhalt des aktuellen Packages an und die verfügbaren Testschritte können aus dem Aktionsfenster eingefügt, bearbeitet oder verschoben werden.
Das Fenster beinhaltet zwei Bereiche. Der Obere enthält den Testfall, die Anmerkungen zu den einzelnen Testschritten in der Spalte Bemerkung sowie im Unterfenster Bemerkungen zum Testschritt und die Tags eines gegebenen Testschrittes. Der Untere enthält die Variablen und Datentypen und die Lokalen Mappings.
Die in den Testschrittbemerkungen verwendete Sprache kann in den Workspace-Einstellungen (siehe Testeditor) unabhängig von der aktuellen Programmsprache gewählt werden und wird durch das Flaggensymbol angezeigt.
Eigenschaften¶
Der Tab Eigenschaften zeigt alle Eigenschaften und Attribute des geöffneten Packages an. Beispielsweise können hier die Beschreibung oder eine Versionsnummer eingetragen werden.
Allgemein¶
In dieser Ansicht können generelle Eigenschaften des Packages festgelegt werden:
Testfall: Ermöglicht es, im Zusammenhang mit einem Testmanagementsystem oder eigenen Auswertetools zwischen „echten“ Testfällen und Hilfs-/Bibliothekspackages zu unterscheiden.
Spezifikation: Ermöglicht es, Packages als Spezifikation eines Testfalls zu kennzeichnen.
Stimulationspackage: Ermöglicht es, ein Package als Stimulationspackage zu kennzeichnen. Falls aktiviert, wird das Package beim Einfügen in ein Projekt standardmäßig als Stimulationspackage eingefügt.
Segmentierungspackage: Bedeutet, dass das Package selbst keinen Pre- und Postprozess hat und somit auch kein Zugriff auf Tools möglich ist. Im Zusammenhang mit INCA/CANape ergibt sich beispielsweise der Vorteil, dass alle Testgrößen nach jedem Subpackage wieder aus dem Tool entfernt werden. Das kann hilfreich sein, wenn die zur Verfügung stehenden Messraster nicht mehr ausreichen.
Hinweis: Ein Segementierungspackage kann auf Grund seiner Eigenschaften NICHT referenziert werden!
Alternative Aufrufdarstellung: Ermöglicht es, zwei alternative Texte (Aktion und Erwartung) anzugeben, die beim Aufruf dieses Package aus einem anderen Package dort angezeigt werden. Dabei können die Packageparameter in geschwungenen Klammern referenziert werden, wird z.B. var1=“ein“ übergeben, so wird „Schalte {var1}“ als „Schalte ein“ dargestellt.
Warnung
Diese Funktionalität wurde abgekündigt und wird in einem zukünftigen Release entfernt. Alternativ können Alternative Anzeigenamen verwendet werden.
Version: Zeigt die Version des Packages an. Der Wert wird ggf. aus einem verbundenen Testmanagement-System bezogen.
Testskript-ID: Zeigt die Testmanagement-Id des Packages an, falls zugeordnet. Der Wert sollte nur kopiert und nicht verändert werden.
Aktivierungsbedingung: Ermöglicht die Angabe der Aktivierungsbedingungen für das Package. Kann zum Beispiel in Generatoren genutzt werden, um Projektinhalte variantenabhängig zu generieren (siehe Object Api: IsActivationConditionFulfilled).
Attribute¶
Die Einstellungen in dieser Ansicht ermöglichen es das Package mit bestimmten nichtfunktionalen Eigenschaften zu erweitern. Bei der ersten Verwendung wird eine Attributsliste mit einigen oft verwendeten Standardattributen geladen. So können Sie beispielsweise folgende Informationen hinterlegen:
erwartete Ausführungszeit
Priorität
Entwicklungsstatus
Testebene
Designer
Kommentare
Version
Durch Modifikation der Datei pkgattr.spec kann die Anzahl, Art und Beschreibung der Attribute den Ansprüchen der jeweiligen Verwendung von ecu.test angepasst werden.
Attribute können auf Projektebene durch Parametersätze überschrieben werden (siehe Parametersatz).
Referenzen¶
Diese Ansicht bietet einen Überblick über:
- Verknüpfungen
Alle in diesem Package gespeicherten Verknüpfungen zu anderen Packages. Dies verdeutlicht den Zusammenhang zu anderen Packages, weil sie bspw. von ihnen abgeleitet sind oder die Implementierung eines Spezifikationspackages sind. Zu jeder Verknüpfung wird die Version des abgeleiteten bzw. implementierten Packages angezeigt. Hat sich die Version des Packages seitdem geändert, kann die Version über das Kontextmenü aktualisiert werden.
- Referenzen auf dieses Packages
Alle Referenzen innerhalb dieses Workspaces auf dieses Packages werden hier angezeigt, bspw. wenn es von einem anderen Package aufgerufen wird oder dieses Package in einem Projekt verwendet wird.
- Referenzen in diesem Package
Weitere Referenzen dieses Packages, welche keine Verknüpfung sind, werden hier aufgelistet, bspw. alle Packages, die von diesem Package aufgerufen werden.
Signalaufnahmen¶
Mit Hilfe des Tabs Signalaufnahmen werden die zu erstellenden Aufnahmen verwaltet und konfiguriert. Bei der Testfallausführung reicht ecu.test diese Konfiguration das Tool weiter. Die so erhaltenen Aufnahmen können mit Hilfe der Traceanalyse automatisch ausgewertet werden. Beispiele sind INCA, CANape und ControlDesk.
Für Details zur Konfiguration von Signalaufnahmen in ecu.test siehe Abschnitt Signale und Aufnahmen im Kapitel Traceanalyse.
Traceanalyse¶
Mit Hilfe der Traceanalyse können Aufnahmen im Nachhinein oder automatisch nach Testende – also offline – ausgewertet und analysiert werden.
Eine ausführliche Anleitung dazu finden Sie im Abschnitt Traceanalyse.
Testreport¶
Auf diesem Tab wird der Testreport der letzten Ausführung des jeweiligen Package in einem eingebetteten Report Viewer angezeigt.