Assertion¶
Eine Assertion
dient der Absicherung von Traceschritten und enthält genau einen Traceschritt,
welcher zwingend eingeblendet sein muss. Ansonsten wird ein Fehler ausgelöst.
Eine Assertion wird genau dann mit SUCCESS beurteilt, wenn alle parametrierten Erwartungen erfüllt werden.
Andernfalls wird eine gültige Assertion mit FAILED bewertet.
Führt eine Assertion zu einer abweichenden Bewertung, so wird diese im Report als Nachbewertung kenntlich gemacht.
Die Anzahl der nicht zutreffenden Erwartungen wird als Ergebnistext der Assertion ausgegeben.
Eine genauere Auswertung der einzelnen Erwartungen befindet sich in der Detailansicht der Assertion im Report.
Wenn keine Erwartungen getroffen wurden, wird das Ergebnis des untergeordneten Traceschritts übernommen.
Die Elemente Block, IfDef und SwitchDef-Case können durch eine Assertion nicht direkt geprüft werden.
Prüft die Assertion einen Traceschritt unterhalb eines Triggerblocks, werden alle Erwartungen je
Triggerbereich ausgewertet.
Beim Schachteln von Assertions wird in äußeren Assertions immer geprüft, ob sämtliche Erwartungen der inneren Unter-Assertions erfüllt sind. Ansonsten werden die äußeren Assertions ebenfalls mit FAILED bewertet.
Erwartungen
Wird eine Erwartung an die Bewertung des in ihr befindlichen Traceschritts angegeben, so kann die Assertion nur dann mit SUCCESS beurteilt werden, falls die Erwartung (‚NONE‘, ‚SUCCESS‘, ‚INCONCLUSIVE‘, ‚FAILED‘ oder ‚ERROR‘) mit dem tatsächlichen Ergebnis des Traceschritts übereinstimmt. Die erwartete Bewertung kann auch eine Liste von Ergebnissen, wie z.B. [‚SUCCESS‘, ‚FAILED‘] sein oder über eine Packagevariable parametriert werden.
Wird das Traceschrittergebnis ‚ERROR‘ erwartet, so kann man zusätzlich die Fehlermeldung des Traceschritts prüfen, z.B. ‚Error: #54‘. Hierbei werden die Sonderzeichen ‚*‘ und ‚?‘ als entsprechende Wildcards interpretiert.
Die Verwendung von Wildcards wird auch im darunterliegenden Eingabefeld unterstützt, um den Ergebnistext des Traceschritts prüfen zu können.
Ausführungsdauer (nur für Episoden)
Ist der enthaltene Traceschritt eine Episode, so kann man prüfen, dass die tatsächliche Ausführungsdauer dieser Episode innerhalb parametrierbarer unterer bzw. oberer Schranken Min bzw. Max liegt. Unabhängig hiervon können Erwartungen an die Bewertung oder eine Fehlermeldung der enthaltenen Episode parametriert werden.
Beschreibung
Der Name einer Assertion wird aus der erwarteten Bewertung des enthaltenen Traceschritts generiert und lässt sich nicht ändern. Eine eventuell hinterlegte Beschreibung wird in der gleichnamigen Spalte angezeigt.