Analysen aus anderen Packages einbinden - die referenzierte Traceanalyse¶
Traceanalysen können in mehreren Packages wiederverwendet werden. Dazu speichert man sie zunächst in einem eigenen Package bzw. Analysepackage. Die Traceanalyse kann dann in anderen Traceanalysen durch einen entsprechenden Verweis referenziert werden.
In einem Package gespeicherte Traceanalysen lassen sich in andere Traceanalysen einbinden, indem das Package mittels Drag-and-drop in die Traceanalyse gezogen wird, wie in der folgenden Abbildung zu sehen ist:
Einbindung einer Traceanalyse via Drag-and-drop¶
Daraufhin erscheint folgender Dialog Parametrierung der Traceanalyse:
Parametrierung einer referenzierten Traceanalyse¶
Falls das referenzierte Package (1) mehrere Traceanalysen enthält, kann man zunächst entscheiden, welche Traceanalyse referenziert werden soll (2). Standardmäßig ist beim Öffnen des Dialogs bereits die erste Traceanalyse ausgewählt.
Das referenzierte Package ist über ein Package-Mapping (siehe Packagereferenzen) angebunden. Ein solches wird beim Erstellen des Traceschrittes automatisch erzeugt mit dem Package-Name als Mapping-Name, es sei denn es ist bereits ein Mapping mit passendem Name und Ziel vorhanden, welches in diesem Fall verwendet wird.
Im unteren Bereich des Dialoges (3) können die Signalanbindung der referenzierten Traceanalyse und die übergebenen Parameter konfiguriert werden.
Signale
Die Parametrierung der Ein- und Ausgangssignale funktioniert prinzipiell genau so wie die Signalanbindung eines vorlagenbasierten Traceschritts, siehe Traceschrittvorlagen verwenden. In der ersten Spalte der Signalanbindungstabelle werden die verwendeten generischen Signale der referenzierten Traceanalyse angezeigt. Die zweite Spalte zeigt, ob diese Signale Eingangssignale sind oder von der referenzierten Traceanalyse zurückgeliefert werden. Letztere Signale (mit Richtung „OUT“) werden nur angeboten, wenn sie in der referenzierten Traceanalyse mittels einer Signalaufnahme gespeichert wurden. Klickt man eine Zelle der dritten Spalte an, so kann man das generische Signal der aufrufenden Traceanalyse auswählen, das angebunden werden soll.
Info
Generische Signale, die fett gedruckt dargestellt sind, müssen zwingend angebunden werden. Umgekehrt müssen Signalen deren Namen nicht fett gedruckt sind, nicht zwingend generische Signale zugeordnet werden.
Die letzten beiden Spalten der Signalanbindung können nicht bearbeitet werden. Sie zeigen an, ob das generische Signal in der referenzierten Traceanalyse optional ist beziehungsweise welche Standardeinheit dort spezifiziert ist. Nähere Informationen hierzu sind in den Abschnitten Optionale Signale beziehungsweise Generische Signale zusammengestellt.
Info
Haben die generischen Signale, die miteinander verknüpft werden sollen, in aufrufender und referenzierter Traceanalyse die gleichen Namen (wie in der Abbildung), so kann man die Signalanbindung durch einen Klick auf den Button
erreichen. Bestehende
Signalanbindungen werden hierdurch nicht verändert.Parameter
Ein Klick auf den Tab Parameter öffnet die Parameterverwaltung.
In der Abbildung wurde beispielsweise für den Parameter GearNumber im Package der Initialwert 5 hinterlegt. Dies erkennt man daran, dass dieser Wert grau und in Klammern dargestellt wird. Durch einen Klick auf diese Zelle kann man einen neuen Wert eingeben und den Initialwert des Packages überschreiben. Parameter, welche an dieser Stelle nicht überschrieben werden, bekommen also bei der Ausführung den im Package definierten Initialwert zugewiesen.
Parameter müssen im Package existieren, ansonsten kommt es bei der Ausführung zu einem ERROR. Auf diesen Fehler wird auch in der Parametertabelle hingewiesen, indem die entsprechende Zeile rot hinterlegt wird. Im Beispiel fehlt der Parameter param im referenzierten Package. Durch einen Klick auf den Button
kann man die angezeigten Parameter mit denen des Packages
synchronisieren. Zu beachten ist, dass hierbei nicht nur zusätzliche (im Package definierte) Parameter
geladen, sondern auch überzählige Parameter entfernt werden.
Wird der Dialog mit OK bestätigt, erscheint ein separater Schritt, der die Traceanalyse referenziert. Ein solcher Schritt wird in der Abarbeitung wie eine Episode behandelt, so dass alle Episoden und referenzierten Traceanalysen nacheinander abgearbeitet werden und der Trace dafür jeweils neu durchlaufen wird.
Info
Mögliche konfigurierte Synchronisationen in der referenzierten Traceanalyse werden bei Ausführung ignoriert.
Das referenzierte Package kann auf einfache Weise mittels Shift-Doppelklick oder via Kontextmenu geöffnet werden.
Schnelles Öffnen des referenzierten Packages¶