Tab Diagnose(DTS)

Der Tab Diagnose(DTS) zeigt für die in der Testkonfiguration definierten Steuergeräte die jeweils verfügbaren Diagnose-Services, einschließlich deren Request und Response-Parameter, an. Die Darstellung ist baumartig analog der Darstellung des Dateisystems im Windows-Explorer und lässt sich entsprechend „browsen“. Über das Kontext-Menü (rechte Maustaste) lassen sich Diagnose-Testschritte, Testschritte zum Belegen der Request-Parameter und zum Lesen und Bewerten der Response-Parameter einfügen.

Die Knoten der ersten Ebene in der Baumdarstellung des Tabs Diagnose(DTS) entsprechen den Steuergeräten. Ein Steuergerät besitzt genau dann einen Eintrag, wenn ihm in der Testkonfiguration ein Diagnose-DTS-Port und ein Logical Link in entsprechender ODX-Datenbank zugeordnet ist. Der Logical Link-Name wird in Klammern hinter dem Steuergerätenamen angezeigt. Existiert kein Steuergerät mit Diagnose-Port, so bleibt der komplette Tab Diagnose(DTS) ausgeblendet.

Unterhalb eines Steuergeräte-Knotens werden die über den jeweiligen Logical Link ausführbaren Diagnose-Services angezeigt. Jedem Service untergeordnet sind ein Request-Knoten und die jeweiligen Response-Knoten. Name und Anzahl der Response-Knoten variieren je nach Diagnose-Service (es gibt auch Service-Knoten ohne Responses).

Alle Request- und Response-Knoten enthalten genau zwei Unterknoten: PDU und Parameter. Diese repräsentieren die beiden unterschiedlichen Darstellungsformen eines Requests/einer Response: technisch als ByteStream oder logisch als Datenstruktur. Jeder Parameterknoten enthält der jeweiligen Datenstruktur entsprechende Unterknoten.

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Diagnose-Testschritt erstellen

Um im Testfall einen DTS-Diagnose-Testschritt einzufügen, wird zunächst der auszuführende Diagnose-Service im Tab Diagnose(DTS) markiert und im Kontext-Menü (rechte Maustaste) der Befehl Ausführen angeklickt. Es erscheint ein Parametrierungsdialog. Der Anwender kann nun in der Sektion Parametrierung die Belegung der Request-Parameter ändern. Die Betätigung des OK-Buttons fügt den neuen Testschritt schließlich in den Testfall ein.

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Diagnose-Testschritte sind Funktions-Testschritte. Sie besitzen einen IN- und einen OUT-Block. Der IN-Block enthält Schreiben-Testschritte, mit denen die Parameter oder alternativ die PDU des Request belegt werden. Diese Schreiben-Testschritte wurden bereits automatisch bei Anlegen des Diagnose-Schritts erstellt. Sie lassen sich direkt (Doppelklick; Kontext-Menü Bearbeiten) oder indirekt über den Einstellungsdialog des übergeordneten Diagnose-Schrittes bearbeiten. Schreiben-Schritte können gelöscht oder über das Kontext-Menü eines Request-Parameters im Tab Diagnose(DTS) zusätzlich eingefügt werden.

Der OUT-Block enthält Lesen-Testschritte, mit denen die Parameter oder alternativ die PDUs der vom Service-Aufruf gelieferten Responses gelesen und bewertet werden können. Die Lesen-Testschritte können per Kontext-Menü des jeweiligen Parameter-Knotens im Tab Diagnose(DTS) eingefügt und parametriert werden.