tracetronic: SocketCAN

Bisheriger/interner Bezeichner: SOCKETCAN-HW

Herstellerinformationen

Hersteller

Webseite

Produktname

Version

tracetronic GmbH

https://www.tracetronic.de

SocketCAN

0.1

Kategorien

MDL 🛈

APL 🛈

BAN 🛈

BMA 🛈

SVC 🛈

DGN 🛈

FIU 🛈

EES 🛈

FCT 🛈

DBG 🛈

IMG 🛈

AUDIO 🛈

ENVSIM 🛈

ENVCOM 🛈

✓

✓

✓

Signalaufnahmen 🛈

Dateiformat

Kommentar

*.asc

*.mf4

BUSACCESS - CAN(-FD)-Ports unterstützen nur MDF4 BusLogging. XCP-Ports unterstützen signalbasierte MDF4-Aufzeichnung.

*.pcapng

BUSACCESS - CAN(-FD)-Ports nutzen linktype=227. Die resultierenden Dateien können von der Traceanalyse nicht verarbeitet werden.

Plattform

Betriebssystem

Unterstützung

Windows

Linux

✓

Ports

Besonderheiten

Diese Schnittstelle ermöglicht mit der Hardware direkten Buszugriffe auf CAN(-FD). Sie erlaubt die Testschritte Signal-Lesen und Signalgruppe Lesen/Schreiben sowie Überwachen und unterstützt Signalaufzeichnung, Rohdiagnose mit KWP2000 über ISO-TP, die Mini-Restbussimulation und Weitere Funktionen der hardwarenahen Bus-Anbindungen.

Info

Die APPLICATION-Ports sind nur mit dem Add-on ecu.test calibration verfügbar.

Treiber

Der SocketCAN-Treiber muss im Kernel der verwendeten Linux-Distribution enthalten sein.

Hinweise zum Verhalten

  • Interfaces, die vor dem Tool-Start den Status UP haben, verbleiben auch nach dem Tool-Stop im Status UP.

  • Bei physischen Interfaces, die den Status UP haben, nimmt ecu.test an, dass der User das Interface bereits korrekt vorkonfiguriert hat und überspringt die Konfiguration von Baudrate, Bit-Timing und CtrlModes.

  • Interfaces, die sich vor dem Tool-Start im Status DOWN befinden, werden beim Start des Tools konfiguriert, vor dem Start des Testfalls auf UP gesetzt und nach dem Ende des Testfalls wieder auf DOWN gesetzt. Sie verbleiben auch nach dem Stoppen des Tools im Status DOWN. Die von ecu.test gesetzten Baudrate-, Bit-Timing- und CtrlMode-Konfigurationen bleiben auch nach Stoppen des Tools persistent.

  • Besitzt ein Interface keine auslesbaren Bit-Timing-Eigenschaften, wird angenommen, dass es sich um ein virtuelles Interface handelt. In diesem Fall wird die Konfiguration von Baudrate, Bit-Timing und CtrlModes übersprungen.

  • Die Interfaces werden anhand des Linux-Interface-Index identifiziert und in der TBC gespeichert. Bei Änderung des Index eines verwendeten Interfaces muss die TBC aktualisiert werden.

Beispiel-Einrichtung von virtuellen SocketCAN-Interfaces

Installieren der Abhängigkeiten

sudo apt update
sudo apt install can-utils

Erstellen der virtuellen SocketCAN-Interfaces

# Lade Kernel-Module
sudo modprobe vcan
sudo modprobe can-gw

# Erstelle zwei virtuelle SocketCAN-Interfaces (vcan0 und vcan1)
sudo ip link add dev vcan0 type vcan
sudo ip link add dev vcan1 type vcan

# Verbinde beide Interfaces
# Regeln für CAN
sudo cangw -A -s vcan0 -d vcan1 -e
sudo cangw -A -s vcan1 -d vcan0 -e
# Regeln für CAN-FD
sudo cangw -A -X -s vcan0 -d vcan1 -e
sudo cangw -A -X -s vcan1 -d vcan0 -e

Info

Das Laden der Kernel-Module sowie das Erstellen und Verbinden der virtuellen SocketCAN-Interfaces gehen nach einem Neustart des Systems verloren. Um sicherzustellen, dass die Einrichtung erhalten bleibt, bietet es sich an, das Skript nach jedem Neustart automatisch auszuführen.