Speedgoat: SimulinkRealTimeXIL

Bisheriger/interner Bezeichner: SimulinkRealTimeXIL

Herstellerinformationen

Hersteller

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Produktname

Version

Speedgoat GmbH

https://www.speedgoat.com

Simulink Real-Time

ab R2021b

Kategorien

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Plattform

Betriebssystem

Unterstützung

Windows

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Linux

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Ports

Besonderheiten

Bei Speedgoat: SimulinkRealTimeXIL handelt es sich um eine, auf den Funktionsumfang von Simulink Real-Time zugeschnittene, Variante von ASAM: Generic XIL-API.

Die Schnittstelle zu Speedgoat: SimulinkRealTimeXIL unterstützt hierbei nur die Ports der Generic XIL-API, welche der Funktionalität von Speedgoat und Simulink Real-Time entsprechen.

Durch diese verteilte Zuständigkeit bei der Kommunikation zwischen ecu.test als XIL-Client und Speedgoat respektive MathWorks als XIL-Server, empfehlen wir bei Fragen zur Inbetriebnahme und Problemen bei der Verwendung von Speedgoat: SimulinkRealTimeXIL immer auch den Kundensupport von Speedgoat oder MathWorks mit einzubeziehen.

Hinweise zum Bau der Echtzeitanwendung

Beim Bau der Echtzeitanwendung (*.mldatx) ist darauf zu achten, dass keine kürzere Stoppzeit für die Echtzeitanwendung festgelegt wird als der Testfall benötigt. Dies würde das dazu führen, dass die Echtzeitanwendung während der Testausführung auf dem Echtzeitsystem beendet wird, noch bevor der Testfall abgeschlossen ist. Aus diesem Grund wird empfohlen beim Bau der Echtzeitanwendung die Stoppzeit auf inf zu setzen. ecu.test kümmert sich selbstständig um das Beenden und erneute Laden der Echtzeitanwendung.

../../../_images/ApplicationStopTime.png

Neben der Echtzeitanwendung benötigt ecu.test noch eine Portkonfigurationsdatei (*.xml), welche bei verbundenem Echtzeitsystem über den folgenden Befehl in MATLAB generiert werden kann:

slrealtime.createPortConfigureFile(<portConfigFile>,<realTimeTargetIP>,<modelName>)

In dem Beispiel aus der Abbildung könnte ein solcher Befehl wiefolgt aussehen:

slrealtime.createPortConfigureFile('CrossTestModel_RealTime.xml','192.168.142.29','CrossTestModel_RealTime')

Hinweise zur Testbenchkonfiguration

Neben einem MODELACCESS-Port, welcher die Modelldatei über die Testkonfiguration bezieht, kann außerdem noch ein APPLICATION-Port verwendet werden. Dieser ist notwendig, um auf Mess- und Kalibriergrößen der Echtzeitanwendung zuzugreifen. Für die korrekte Konfiguration des Applikationszugriffs muss unter ECUCPort-Konfigurationsdatei und ECUMPort-Konfigurationsdatei die Portkonfigurationsdatei (*.xml) angegeben werden, welche zuvor wie unter Hinweise zum Bau der Echtzeitanwendung beschrieben generiert wurde.

Allgemeine Hinweise zur Erstellung einer neuen Testbenchkonfiguration siehe Was ist eine Testbenchkonfiguration?.

Hinweise zur Testkonfiguration

Auf dem Tab Plattform kann die für den MODELACCESS-Port zu verwendende Portkonfigurationsdatei (*.xml) ausgewählt werden, welche zuvor wie unter Hinweise zum Bau der Echtzeitanwendung beschrieben generiert wurde.

Allgemeine Hinweise zur Erstellung einer neuen Testkonfiguration siehe Was ist eine Testkonfiguration?.

Hinweise zum Applikationszugriff

Wenn im Testfall Kalibriergrößen über den Applikationszugriff geschrieben werden sollen, muss die Kalibrierung zunächst aktiviert werden. Dies kann durch Setzen von Kalibrierzugriff in der Testbenchkonfiguration automatisiert geschehen (Automatic). Wenn Manual gewählt wurde, kann dies im Testfall über die folgenden Port-Jobs erledigt werden:

Kalibriergrößen werden auf dem Echtzeitsystem nur dann aktiv, wenn die Kalibrierung für das Echtzeitsystems auf die Arbeitsseite umgeschaltet wurde. Für die Speicherseitenverwaltung stehen die entsprechenden Port-Jobs zur Verfügung: