Vector: CANape

Bisheriger/interner Bezeichner: CANape

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Vector Informatik GmbH

http://www.vector.com

CANape

14 SP4, getestet bis 22 SP4

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Plattform

Betriebssystem

Unterstützung

Windows

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Linux

Ports

Besonderheiten

Lesen und Schreiben von Kalibriergrößen

Beim Lesen und Schreiben von Kalibriergrößen die Stützstellen verwenden (Map und Curve), sind die Stützstellen in ecu.test nur sicht- und modifizierbar, wenn sie in Form von Referenzen auf ebenfalls definierte Signale vorliegen. Liegen die Stützstellen in anderer Form vor ist der Zugriff aufgrund einer Einschränkung seitens CANape nicht möglich und die betreffenden Felder im Parametrierungsdialog des Testschritts bleiben leer.

Info

Das Lesen und Aufzeichnen des Arbeitspunkts von Curves und Maps wird aktuell nicht unterstützt.

Lesen und Aufzeichnen von Messgrößen

ecu.test unterstützt das Lesen und Aufzeichnen von Skalar-, Vektor- und Matrix-Messgrößen. Die Einzelelemente von Vektoren und Matrizen können nur dann verwendet werden, wenn diese Elemente, wie skalare Werte in der Form <Messgrößenname>_[<Index>] in der A2L-Datei aufgeführt sind.

Hinweis: Wir empfehlen in CANape als Aufnahmeformat MDF4 einzustellen. Bei MDF3 kann es vorkommen, dass die Aufnahmedatei nicht sortiert ist und deshalb in der Traceanalyse nicht verwendet werden kann.

Durchführung von Wake-Up Tests

Im Fall, dass ein Steuergerät getestet wird, welches zu Beginn der Testfallausführung noch nicht aktiviert ist, kann der Messungsstart manuell gesteuert werden (Tooleigenschaft „Messungsstart“ -> „Manual“). Im Testablauf wird damit ermöglicht, dass nach Aktivierung des Geräts bzw. Schalten der Klemmen die Tooljobs InitializeHardware zum Aktivieren des Geräts und StartMeasurement verwendet werden können.

Hinweis: Vor dem Zugriff auf Kalibriergrößen sollte das Gerät in CANape aktiviert sein. Bevor auf Messgrößen zugegriffen wird, muss zusätzlich die Messung gestartet sein.

Hinweise zu UseNAN

Für den Steuergerätezugriff kann es nützlich sein, bei noch nicht vorliegenden Werten einen Spezialwert (in CANape ~~nan~~, in ecu.test ~~~NotPresent~~~) zu erhalten. So kann z.B. per Warte bis wahr auf den ersten Wert gewartet werden, oder geprüft werden ob tatsächlich Werte vom Steuergerät übertragen werden.

Zu diesem Zweck wird die Option Altes Verhalten für Bus-und Mess-Lesen auf ~~False~~ gestellt.

Leider bewirkt diese Einstellung zugleich, dass für Bus-Signale nur dann ein Wert gelesen werden kann, wenn das zu lesende Signal in der zuletzt empfangenen Botschaft enthalten ist. Anderenfalls ist der Bus-Signalwert ebenfalls ~~nan~~ bzw. ~~~NotPresent~~~. Für Mess-Signale vom Steuergerät kommt dieser Fall nicht vor.

Wenn die Option Altes Verhalten für Bus-und Mess-Lesen auf ~~True~~ gestellt wird, erhält man für Bus-Signale immer den zuletzt empfangenen Wert; jedoch erhält man für Bus-Signale deren Botschaft noch nie emfpangen wurde, und für Mess-Signale vom Steuergerät für die noch kein Wert vorliegt, 0 stat ~~nan~~ bzw. ~~~NotPresent~~~.

Spezifizieren der Abrufrate pro gemappter Größe

In der MEAS Sektion des Bearbeiten-Dialogs von Mapping-Items von CANape-Größen kann als Raster beispielsweise polling#123 angegeben werden, um das Polling auf eine gewünschte Rate von 123 ms zu setzen. Dasselbe ist möglich mit dem Stichwort cyclic. Näheres zum Einstellen des Rasters bei Mapping-Items findet sich hier.

Konfigurationsstart mit laufendem CANape-Prozess

Damit ecu.test eine manuell gestartete CANape-Instanz steuern kann, muss diese durch Drücken des entsprechenden Buttons Tools->ASAP3 in den ASAP3-Modus versetzt werden. Dabei gelten folgende Einschränkungen:

  1. In der Testbenchkonfiguration darf keine CNA-Datei angegeben werden.

  2. Die TBC-Option Beim Beenden herunterfahren muss auf False gesetzt sein.

Diese Einschränkungen gelten nicht, wenn die CANape-Instanz ursprünglich durch ecu.test (oder mit der Kommandozeilenoption -u) gestartet wurde.