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    Port BUSACCESS - GENERIC đŸ›ˆÂ¶

    Generischer Bus-Zugriff

    Stimulation¶

    Die Stimulation von Bus-Signalen erfolgt ĂŒber den Modellzugriff und ist nur möglich, wenn dieser ebenfalls die Stimulation unterstĂŒtzt. Dabei gelten die EinschrĂ€nkungen/Anmerkungen des Modellzugriffs auch fĂŒr den generischen Bus-Zugriff.

    EinschrÀnkungen:

    • Stimulus-Eingangssignale werden nicht unterstĂŒtzt.

    • Die in einer STI-Datei im DataFileSegment referenzierten Tracedateien werden von ecu.test nicht konvertiert.

    • Es obliegt dem Benutzer zu prĂŒfen, ob das verwendete Trace-Format vom Tool unterstĂŒtzt wird.

    Besonderheiten¶

    Über diesen Porttyp können im Modell abgebildete BusgrĂ¶ĂŸen (Frames und Signale) gelesen und manipuliert werden. Die Abbildungsvorschriften fĂŒr Bussignal zu Modelldaten sind in der Testbenchkonfiguration hinterlegt. Deren Syntax wird im nachfolgenden Abschnitt beschrieben.

    Porttyp BUSACCESS GENERIC

    Bus-Port fĂŒr den Zugriff auf die Restbussimulation des Umgebungsmodells. Die Abbildung von Signal-/Botschaftsnamen auf Modell-Pfade ist mit Pfad-Mustern weitgehend konfigurierbar. Die Abbildung von CRC- und ALIVE-Signalen wird gesondert konfiguriert. CRC- und ALIVE-Signale werden am PrĂ€fix „CRC“ bzw. „ALIV“ des jeweiligen Signalnamens erkannt.

    Die Pfade in den Eigenschaften können verschiedene Platzhalter enthalten, die beim Zugriff auf ein Signal automatisch ersetzt werden. Ein Platzhalter wird mit einem %-Zeichen angefĂŒhrt und in Runde Klammern gesetzt: %(<platzhalter>). Nach der schließenden Klammer muss ein Formatierungs-Code stehen.

    Info

    Ein valider Ausdruck wĂ€re also bspw.: %(signal)s, wobei „signal“ ein Platzhalter und „s“ ein Formatierungscode darstellen.

    VerfĂŒgbare Platzhalter

    bus

    Name des Busses

    node

    Name des SteuergerÀtes

    frame

    Name der Botschaft / des Frames

    frameId

    Die ID der Botschaft / des Frames.

    CAN: CAN-ID FlexRay: Slot-ID

    pdu

    Name des/der PDU/Subframes

    signal

    Name des Signals

    cycleRepetition

    Nur FlexRay: Anzahl Zyklen bis ein Frame erneut gesendet wird

    baseCycle

    Nur FlexRay: Erster Kommunikationszyklus, in dem ein Frame gesendet wird.

    segmentType

    Nur FlexRay: „Dynamic“, wenn die aktuelle Slot-ID ĂŒber der maximalen Anzahl an statischen Slots liegt, sonst „Static“

    signalGroup

    Name der Signalgruppe

    Formatierungscodes

    Die Platzhalter können mit den folgenden Formatierungsregeln manipuliert werden:

    s

    Platzhalter wird nur ersetzt, Groß-/Kleinschreibung des ersetzenden Wertes bleiben erhalten.

    us

    ersetzter Wert wird komplett in Großbuchstaben konvertiert.

    ls

    ersetzter Wert wird komplett in Kleinbuchstaben konvertiert.

    d

    ersetzter Wert wird als Dezimalzahl dargestellt.

    x

    ersetzter Wert wird als Hexadezimalzahl mit Kleinbuchstaben dargestellt.

    X

    ersetzter Wert wird als Hexadezimalzahl mit Großbuchstaben dargestellt.

    4x

    ersetzter Wert wird mit fĂŒhrenden Nullen auf 4 Stellen aufgefĂŒllt (die Stellenanzahl kann geĂ€ndert werden, und auch in Kombination mit d bzw. X statt x verwendet werden)

    Pfad-Bestandteil als optional markieren

    Es ist möglich bestimmte Teile eines Pfades als optional zu markieren. Ein Pfad-Bestandteil ist dann optional, wenn er:

    • in eckigen Klammern steht, also zwischen „[“ und „]“ und

    • wenigstens ein Platzhalter enthalten ist

    Ein optionaler Bestandteil ist nur dann im Zielpfad enthalten, wenn alle darin befindlichen Platzhalter mit einem Wert ersetzt werden können.

    Ein Beispiel: Als TX-Pfad ist folgendes konfiguriert: /can/[%(signalGroup)s/]%(signal)s/Value. Befindet sich das entsprechende Bussignal „A“ in einer Signalgruppe (z.B. „sign_group“), resultiert das in einen TX-Pfad: /can/sign_group/A/Value. Der optionale Bestandteil ist also im Zielpfad enthalten. Ist das Signal hingegen nicht Bestandteil einer Signalgruppe, ergibt das den Pfad: /can/A/value.

    Tx-Switch-Pfad

    Der Tx-Switch-Pfad wird benutzt, um die Manipulation von Signalen zu de-/aktiviern. Das Signal auf dem Switch-Pfad wird dazu auf folgende Werte gesetzt, um die Manipulation des Zielsignals zu steuern:

    • 0: wenn das Zielsignal nicht manipuliert wird

    • 1: wenn das Zielsignal mit ReprĂ€sentation Physikalische Umrechnung geschrieben wird

    • 2: wenn das Zielsignal mit ReprĂ€sentation Rohwert geschrieben wird

    Wenn die Option Fehlenden *-Tx-Switch-Pfad ignorieren gesetzt ist, muss der Tx-Switch-Pfad nicht existieren. Das Zielsignal wird trotzdem mit dem gewĂŒnschten Wert ĂŒberschrieben.

    Eigenschaften đŸ›ˆÂ¶

    Name

    VerfĂŒgbar wenn

    Standardwert

    GĂŒltige Werte

    Typ

    Beschreibung

    Bus-Bezeichner

    string

    Logischer Name des Bussystems

    Modell-Port

    string

    Port-ID (bspw. „MDL01“) des Modellports, ĂŒber den der Modellzugriff durchgefĂŒhrt werden soll. Diese Eigenschaft kann leer bleiben, wenn es genau einen Modellport gibt. Bei mehr als einem Modellport muss diese Eigenschaft gesetzt sein.

    Bus-DB

    string

    Bus-Datenbank (Diese Bus-Datenbank wird ĂŒblicherweise aus der Testkonfiguration ĂŒbernommen. Bitte beachten, dass die Bus-Datenbank nicht automatisch an das Tool ĂŒbertragen wird, sondern manuell dort hinterlegt werden muss.)

    Bus-Pfad

    ‚masterappl/Model Root/userinterface_master/disp/io/sg_info‘

    string

    Basispfad der ModellgrĂ¶ĂŸen fĂŒr die Bussignale und Botschaften. Die Rx- und Tx-Pfad-Angaben beziehen sich auf diesen Basispfad.

    ALIVE Namensschema

    ‚ALIV*‘

    string

    Muster zur Erkennung von ALIVE-Signalen. ? dient als Platzhalter fĂŒr ein Zeichen, * fĂŒr beliebig viele Zeichen.

    CRC Namensschema

    ‚CRC*‘

    string

    Muster zur Erkennung von CRC-Signalen. ? dient als Platzhalter fĂŒr ein Zeichen, * fĂŒr beliebig viele Zeichen.

    Raw-Phys-Umrechnungsverhalten

    ‚error‘

    [‚error‘, ‚identical‘, ‚first‘, ‚firstOrIdentical‘]


    Anzeigewerte:

    • ‚error‘: ‚nicht erlaubt‘

    • ‚identical‘: ‚identisch‘

    • ‚first‘: ‚erste Konvertierungsfunktion‘

    • ‚firstOrIdentical‘: ‚erste Konvertierungsfunktion oder identisch‘

    string

    Konvertierungsregel fĂŒr Rohwerte in einem Wertebereich ohne spezifizierte Umrechnungsmethode. Diese Einstellung sollte abhĂ€ngig davon gesetzt werden, wie Signalwerte ohne physikalische ReprĂ€sentation im Modell dargestellt werden. StandardmĂ€ĂŸig sind diese Werte nicht erlaubt.

    Die Option „identisch“ behandelt Rohwerte direkt als physikalische Werte.

    Die „erste Konvertierungsfunktion“ wendet die erste definierte Umrechnungsmethode auf den Rohwert auch dann an, wenn sie fĂŒr diesen Wert nicht definiert ist.

    Die Option „erste Konvertierungsfunktion oder identisch“ nutzt vorrangig die erste Umrechnungsmethode. Falls diese nicht existiert, wird stattdessen der Rohwert verwendet.

    Rx-Pfad

    ‚%(node)s/kommunikation/%(bus)s/%(frame)s/%(signal)s/Out1‘

    string

    Muster des Modellpfads zum Lesen eines Signals

    Tx-Pfad

    ‚%(node)s/kommunikation/%(bus)s/%(frame)s/%(signal)s/const_const/Value‘

    string

    Muster des Modellpfads zum Manipulieren eines Signals

    Tx-Switch-Pfad

    ‚%(node)s/kommunikation/%(bus)s/%(frame)s/%(signal)s/const_switch/Value‘

    string

    Muster des Modellpfads zum Schalter fĂŒr das Manipulieren eines Signals

    CRC-Tx-Pfad

    ‚%(node)s/kommunikation/%(bus)s/%(frame)s/%(signal)s_valid/const_const/Value‘

    string

    Muster des Modellpfads zum Manipulieren eines CRC-Signals

    CRC-Tx-Switch-Pfad

    ‚%(node)s/kommunikation/%(bus)s/%(frame)s/%(signal)s_valid/const_switch/Value‘

    string

    Muster des Modellpfads zum Schalter fĂŒr das Manipulieren eines CRC-Signals

    ALIVE-Tx-Pfad

    ‚%(node)s/kommunikation/%(bus)s/%(frame)s/%(signal)s_valid/const_const/Value‘

    string

    Muster des Modellpfads zum Manipulieren eines ALIVE-Signals

    ALIVE-Tx-Switch-Pfad

    ‚%(node)s/kommunikation/%(bus)s/%(frame)s/%(signal)s_valid/const_switch/Value‘

    string

    Muster des Modellpfads zum Schalter fĂŒr das Manipulieren eines ALIVE-Signals

    Tx-Frame-Enable-Pfad

    ‚%(node)s/kommunikation/%(bus)s/%(frame)s/enable/const_const/Value‘

    string

    Muster des Modellpfads zum Schalter fĂŒr das Aktivieren und Deaktivieren eines Frames

    Fehlenden *-Tx-Switch-Pfad ignorieren

    ☐

    bool

    Wenn der *-Tx-Switch-Pfad im Modell fehlt, keinen Fehler erzeugen und zum ZurĂŒcksetzen den Wert des *-Tx-Pfads wiederherstellen.

    Verhalten beim ZurĂŒcksetzen

    ‚DEFAULT‘

    [‚DEFAULT‘, ‚SWITCH_MODEL‘]

    string

    Ist diese Eigenschaft auf DEFAULT gesetzt, werden beim ZurĂŒcksetzen eines Bussignals sowohl Switch- als auch Const-Wert auf ihren initialen Wert gesetzt. Die Einstellung SWITCH_MODEL bewirkt hingegen, dass der Switch immer auf Modellwert zurĂŒckgesetzt wird. Der Const-Wert wird hierbei nicht manipuliert.

    2025-12-05
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