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    Port BUSACCESS - GENERIC_MAPPINGFILE 🛈¶

    Deprecated ab Version 2025.3. Dieser Port wird mit Version 2026.1 entfernt.

    Stimulation¶

    Die Stimulation von Bus-Signalen erfolgt über den Modellzugriff und ist nur möglich, wenn dieser ebenfalls die Stimulation unterstützt. Dabei gelten die Einschränkungen/Anmerkungen des Modellzugriffs auch für den generischen Bus-Zugriff.

    Einschränkungen:

    • Stimulus-Eingangssignale werden nicht unterstützt.

    • Die in einer STI-Datei im DataFileSegment referenzierten Tracedateien werden von ecu.test nicht konvertiert.

    • Es obliegt dem Benutzer zu prüfen, ob das verwendete Trace-Format vom Tool unterstützt wird.

    Besonderheiten¶

    Über diesen Porttyp können im Modell abgebildete Busgrößen (Frames und Signale) gelesen und manipuliert werden. Die Abbildungsvorschriften für Bussignal zu Modelldaten sind in einer *.ini-Datei hinterlegt. Deren Aufbau wird im nachfolgenden Abschnitt beschrieben.

    Aufbau der ini-Datei

    Der Porttyp BUSACCESS - GENERIC_MAPPINGFILE liest die Abbildung von Signal- zu Modellpfaden aus einer *.ini-Datei.

    In dieser werden die benötigten Daten zu Kanälen, Frames und Signalen in Sektionen beschrieben. Jede Sektion wird durch einen Bezeichner in eckigen Klammern eingeleitet, wobei der Bezeichner der Sektion innerhalb der Datei eineindeutig sein muss. In den Sektionen werden alle Optionen in der Form Option = Wert abgelegt. Jede Sektion muss mindestens die Optionen Type und Name enthalten. Als Werte für die Option Type sind derzeit nur „Channel“, „Frame“ und „Signal“ erlaubt. Der Name gibt den Bezeichner des jeweiligen Elements an. In Abhängigkeit von den jeweiligen Typen gibt es weitere erforderliche und optionale Optionen, die im Folgendem beschrieben werden. Andere Optionen, die nicht aufgelistet sind, können angegeben werden ohne einen Fehler zu verursachen. Diese werden aber nicht ausgewertet.

    Eine Ausnahme zu diesem Standardaufbau der Sektionen bildet die Sektion mit dem Bezeichner „Global“. In dieser können Standardwerte zu den Optionen aus anderen Sektionen angegeben werden. Diese Standardwerte werden beim Lesen der Datei verwendet, wenn in einer Sektion eine erforderliche Option fehlt.

    Sektionstyp „Channel“

    Die Sektion enthält außer dem Typ und dem Namen keine weiteren Optionen.

    Option

    Beschreibung

    Type

    „Channel“

    Name

    Kanalbezeichner, der auch in der Testbenchkonfiguration angegeben wird.

    Sektionstyp „Frame“

    Folgende Optionen müssen für jeden Frame vorhanden sein:

    Option

    Beschreibung

    Type

    „Frame“

    Channel

    Sektionsname des Elternelements. Muss eine Sektion vom Typ „Channel“ sein.

    Name

    Bezeichner des Frames, der mit dem Frame-Namen in der Busdatenbank übereinstimmen muss.

    RX

    Boolscher Wert. Falls True müssen die Lesepfade existieren.

    TX

    Boolscher Wert. Falls True müssen die Schreibpfade existieren.

    Optional für die Sektion sind folgende Werte:

    Option

    Beschreibung

    ID

    ID des Frames. Dieser wird derzeit von ecu.test nicht verwendet.

    In Abhängigkeit von den Werten für die Optionen RX und TX müssen weitere Optionen vorhanden sein. Ist RX auf True gesetzt, müssen die folgenden Optionen angegeben sein:

    Option

    Beschreibung

    Rx_TimePath

    Zeistempel der zuletzt empfangenen Instanz dieses Frames. Wird derzeit von ecu.test nicht verwendet.

    Rx_DeltaTimePath

    Zeitlicher Abstand zwischen den letzten beiden empfangenen Instanzen dieses Frames. Wird derzeit von ecu.test nicht verwendet.

    Rx_MessageCounterPath

    Pfad zum Auslesen der Anzahl gesendeter Nachrichten. Wird derzeit von ecu.test nicht verwendet.

    Ist TX auf True gesetzt, müssen die folgenden Optionen angegeben sein:

    Option

    Beschreibung

    KickoutPath

    Beim Schreiben des Wertes 1 in diesen Pfad wird ein einmaliges (additives) Senden ausgelöst. Wird derzeit von ecu.test nicht verwendet.

    CycleTimePath

    Pfad zum Setzen der Zykluszeit in ms. Wird derzeit von ecu.test nicht verwendet.

    EnablePath

    Pfad zum Ein- und Auschalten des Frames. Ist der Wert 1 gesetzt, wird zyklisch gesendet. Bei einer 0 wird nicht gesendet.

    CRC_ErrorPath

    Pfad zum Auslesen der Anzahl der CRC-Fehler. Wird derzeit von ecu.test nicht verwendet.

    AliveCounter_ErrorPath

    Pfad zum Auslesen der Anzahl der Alive-Fehler. Wird derzeit von ecu.test nicht verwendet.

    Tx_MessageCounterPath

    Pfad zum Auslesen der Anzahl gesendeter Nachrichten. Wird derzeit von ecu.test nicht verwendet.

    Sektionstyp „Signal“

    Folgende Optionen müssen in der Signalsektion vorhanden sein:

    Option

    Beschreibung

    Type

    „Signal“

    Frame

    Sektionsname des Elternelements. Muss eine Sektion vom Typ „Frame“ sein.

    Name

    Bezeichner des Signals, der mit dem Signal-Namen in der Busdatenbank übereinstimmen muss.

    RX

    Boolscher Wert. Falls True müssen die Lesepfade existieren.

    TX

    Boolscher Wert. Falls True müssen die Schreibpfade existieren.

    In Abhängigkeit von den Werten für die Optionen RX und TX müssen weitere Optionen vorhanden sein. Ist RX auf True gesetzt, müssen die folgenden Optionen angegeben sein:

    Option

    Beschreibung

    ReadPath

    Pfad, über den der zuletzt empfangene Wert ausgelesen werden kann.

    Ist TX auf True gesetzt, müssen die folgenden Optionen angegeben sein:

    Option

    Beschreibung

    ManipPath

    Pfad, über den der manipulierte Wert geschrieben wird. Der manipulierte Wert wird anstelle des im Modell berechneten Wertes gesendet.

    SwitchStyle

    Der Switchstyle legt fest wie zwischen berechnetem Wert und manipuliertem Wert umgeschaltet wird. Mögliche Switchstyles sind „Switch“, „Neutral“, „Original“, „SwitchNeutral“ und „SwitchOriginal“.

    Encoding

    Bestimmt, ob die Modellgrößen jeweils den Rohwert oder den physikalischen Wert des Signals enthalten. Gültige Werte: „Phys“, „Raw“. Wir derzeit von ecu.test nicht verwendet (fest Phys).

    In Abhängigkeit vom jeweiligen Switchstyle sind noch folgende Optionen möglich:

    Option

    Beschreibung

    Muss angegeben sein bei:

    SwitchPath

    Pfad, über den zwischen dem berechneten Wert und dem manipulierten Wert umgeschaltet wird.

    Switch, SwitchNeutral, SwitchOriginal

    NeutralValue

    Neutraler Wert, der zum Zurückschalten auf die berechneten Modellwerte in den ManipPath geschrieben wird.

    Neutral, SwitchNeutral

    SwitchManipValue

    Wert, der in den Switchpfad geschrieben wird, um die Verwendung des Ersatzwerts (aus dem ManipPath) festzulegen.

    Switch, SwitchNeutral, SwitchOriginal

    SwitchOriginalValue

    Wert, der in den SwitchPath geschrieben wird, um die Verwendung des im Modell berechneten Wertes festzulegen.

    Switch, SwitchNeutral, SwitchOriginal

    Bei allen Switchstyles wird beim Schreiben der gewünschte Wert in den Manipulationspfad geschrieben. Beim Switchstyle „Switch“ wird das Umschalten, d.h. dass der manipulierte Wert anstelle des im Modell berechneten Wertes verwendet werden soll, durch das Schreiben des entsprechenden Umschaltwertes in den Switchpfad ausgelöst. Der Umschaltwert wird in der Option SwitchManipValue angegeben. Bei den Switchstyles „Neutral“ und „Original“ geschieht das Umschalten implizit durch das Schreiben in den ManipPath. Es muss kein Switchpfad beschrieben werden.

    Beim Zurückschalten auf die im Modell berechneten Werte muss bei den beiden Switchstyles „Neutral“ und „Original“ der Wert im Manipulationspfad geändert werden. Für den Style „Neutral“ wird der in der Option NeutralValue angebene Wert in den Manipulationspfad geschrieben. Für den Style „Original“ wird der zu Testbeginn vom Manipulationspfad gelesene Wert in ManipPath geschrieben. Der ManipPath wird dagegen beim Switchstyle „Switch“ nicht verändert, stattdessen erfolgt nur das explizite Umschalten durch das Beschreiben des Switchpfads. Der entsprechende Wert zur Signalisierung, dass die im Modell berechneten Werte wieder verwendet werden sollen, ist in der Option SwitchOriginalValue abgelegt.

    Die Switchstyles „SwitchNeutral“ und „SwitchOriginal“ folgen jeweils den Vorgaben für die Switchstyles „Switch“ und „Neutral“ (bei „SwitchNeutral“) bzw. den Vorgaben für die Switchstyles „Switch“ und „Original“ (bei „SwitchOriginal“).

    Sektion „Global“

    In dieser Sektion können Standardwerte für die Optionen der anderen Sektionen angegeben werden. Fehlt dort eine Pflichtoption, wird der in der globalen Sektion angegebene Standardwert verwendet.

    Intern verwendet ecu.test Standardwerte für folgende Optionen:

    Sektion

    Option

    Standardwert

    Signal

    Encoding

    „Phys“

    Signal

    SwitchStyle

    „Switch“

    Signal

    NeutralValue

    -1

    Signal

    SwitchManipValue

    1

    Signal

    SwitchOriginalValue

    0

    Diese können durch entsprechende Einträge in der globalen Sektion überschrieben werden.

    Eigenschaften 🛈¶

    Name

    Verfügbar wenn

    Standardwert

    Gültige Werte

    Typ

    Beschreibung

    Bus-Bezeichner

    string

    Logischer Name des Bussystems

    INI-Datei

    string

    INI-Datei mit den Bus-Modell-Zuordnungen. Absolute Pfade verweisen auf eine Datei auf dem ecu.test-Rechner. Relative Pfade werden hingegen in Relation zum ecu.test-Workspace aufgelöst.

    Bus-DB

    string

    Modell-Port

    string

    Port-ID (bspw. „MDL01“) des Modellports, über den der Modellzugriff durchgeführt werden soll. Diese Eigenschaft kann leer bleiben, wenn es genau einen Modellport gibt. Bei mehr als einem Modellport muss diese Eigenschaft gesetzt sein.

    2025-12-05
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