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    Port SERVICEACCESS - SERVICE_MANAGER 🛈¶

    Service Zugriff über Modell

    Stimulation¶

    Die Stimulation von ServiceEvent-Signalen erfolgt über den Modellzugriff und ist nur möglich, wenn dieser ebenfalls die Stimulation unterstützt. Dabei gelten die Einschränkungen/Anmerkungen des Modellzugriffs auch für den generischen ServiceManager-Zugriff.

    Einschränkungen:

    • Stimulus-Eingangssignale werden nicht unterstützt.

    • Die in einer STI-Datei im DataFileSegment referenzierten Tracedateien werden von ecu.test nicht konvertiert.

    • Es obliegt dem Benutzer zu prüfen, ob das verwendete Trace-Format vom Tool unterstützt wird.

    Besonderheiten¶

    Dieser Port ermöglicht den Zugriff auf Ethernet-Events über einen Modellport. Service-Mappings aus einer in der Testkonfiguration referenzierten Ethernet-Datenbank können so im Testfall genutzt werden. Bei Lese- und Schreib-Schritten wird dann auf die zugehörigen Pfade im Modell zugegriffen. Dies setzt voraus, dass entsprechende Größen im Modell existieren und durch generische Pfade passend zum benötigten Service-Mapping ermittelt werden können. Die Vorschriften zur Ermittlung der passenden Pfade werden in einer Konfigurationsdatei im XML-Format mit der folgenden Struktur hinterlegt.

    <modelpathtemplates>
        <bus name="ETHERNET" trcFileServiceInterfaceShortNameActivated="True">
            <template name="[...]">
                <path>[...]</path>
            </template>
        </bus>
    </modelpathtemplates>
    

    Pfadvorschriften

    Es werden die Templates mit den folgenden name-Bezeichnern genutzt:

    • base

      Basispfad, auf dem andere Templates aufbauen

    • manip

      Pfad für Wert bei Schreibzugriff

    • switch

      Pfad für Aktivierung der Manipulation

    • org

      Pfad für Lesezugriffe

    • arrayMux

      Pfad für Sonderbehandlung von Multiplexern

    • arrayDim

      Pfad für dynamische Array-Länge

    • unpackCounter und receivedCounter

      Pfad für Größen, auf deren Änderung gewartet werden soll

    Verfügbare Platzhalter

    Die Pfade in der Konfigurationsdatei können verschiedene Platzhalter enthalten, die beim Zugriff auf ein Signal automatisch ersetzt werden. Ein Platzhalter wird mit einem %-Zeichen angeführt und in Runde Klammern gesetzt: %(<platzhalter>). Nach der schließenden Klammer muss ein Formatierungs-Code stehen.

    Info

    Ein valider Ausdruck für eine Pfadvorschrift wäre also beispielweise: %(base)s/%(consumerNode)s/%(service)s/Events/%(alternativeMethodNameISignalIPdu)s/%(parameter)s/Value.

    Folgende Platzhalter sind erlaubt:

    • base

    • board

    • busNameEthernet

    • node

    • consumerNode

    • pcsis

    • service

    • serviceID

    • instance

    • alternativeMethodNameISignalIPdu

    • alternativeMethodNameClientServerInterface

    • alternativeStructureNameSystemSignal

    • alternativeStructureNameISignal

    • parameter

    • method

    • event

    • i_matrixDim

    • i_dynamicArrayDimension

    • i_paramRoot

    Hierbei kann der base-Parameter ebenfalls als Pfadvorschrift angegeben und im Anschluss in weiteren Vorschriften verwendet werden.

    Schreibzugriff

    Um schreibend auf Events zugreifen zu können, muss in der Testkonfiguration neben dem Service Port auch noch der Port konfiguriert werden, welcher für die Manipulation verwendet werden soll. Dieser Manipulationsport ist optional.

    Aufzeichnung

    Für die Aufzeichnung eines ServiceEventLeaf wird im Tool eine Aufzeichnung der zugehörigen Modellvariable für den Lesezugriff angelegt. Neben der Aufzeichnungs-Datei befindet sich im Anschluss im Reportordner eine Sidecar-Datei, die in der Traceanalyse die Zuordnung zwischen ServiceEventLeaf im Testfall und Modellgröße in der Aufzeichnung möglich macht.

    Info

    Die Aufzeichnung von Arrayelementen wird aus technischen Gründen nicht unterstützt. Die Angabe eines ConsumerNodes im Mapping wird für Aufzeichnungen nicht berücksichtigt.

    Hinweise

    • Werden für ein Service-Mapping mehrere zulässige Modellpfade gefunden, wird das erste genutzt.

    Eigenschaften 🛈¶

    Name

    Verfügbar wenn

    Standardwert

    Gültige Werte

    Typ

    Beschreibung

    Pfad zur Konfigurationsdatei

    string

    In dieser Datei auf dem Toolhost sind Templates für Pfade definiert, auf deren Grundlage aus den Service Daten Modellpfade gebildet werden. Der Pfad kann absolut oder relativ zum Toolhost-Basispfad angegeben werden.

    Modell-Port

    string

    Port-ID (bspw. „MDL01“) des Modellports, über den der Modellzugriff durchgeführt werden soll. Diese Eigenschaft kann leer bleiben, wenn es genau einen Modellport gibt. Bei mehr als einem Modellport muss diese Eigenschaft gesetzt sein.

    Zykluszeit ❲ms❳

    100

    int

    Simulationsschrittweite des Modells. Wird als Wartezeit zwischen sequentiellen Modellzugriffen verwendet, wenn modellseitig neue Werte ermittelt werden müssen. Wird beispielweise beim Lesen von Arrays zunächst der relevante Index im Modell registriert, wird der zugehörige Wert erst nach der hier angegebenen Zeit ermittelt.

    2025-12-05
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